Blubb blubb, weg war sie Teil 1

Da habe ich sie in den Händen. Die Tauchflasche auf dem Rücken, bereit zum Sprung und aus dem Kameragehäuse läuft das Wasser. Scheiße! Nein! Wie konnte das nur passieren. Zum Glück haben wir die alte Knipse mit, so dass ich wenigstens ein paar Aufnahmen machen kann. Aber wie konnte das passieren?

Am Vortag hatte ich immer wieder Probleme mit dem Beschlagen des Unterwassergehäuses. So lässt es sich nicht Fotografieren, sonst erscheint alles milchig-trüb. Also wurde die Kamera komplett mit Spülmittel gereinigt und anschließend im hervorragend klimatisierten Speiseraum der Sheena getrocknet. Die Dichtung erhielt einen neuen Film aus Silikongel zum Schutz und lag feinsäuberlich daneben.

Gongschlag! Der frühe Vogel fängt den Wurm und der frühe Taucher hofft auf den Supertauchgang. Ansonsten würde man im Urlaub doch so früh nicht aufstehen. Schnell einen Kaffee und dann heißt es auch schon anziehen zum ersten Tauchgang des Tages. Auf ins Doni. Aber halt nochmal. Anhalten, ich muss nochmal zurück, um meine Kamera aus dem Speiseraum zu holen. Ich springe schnell los, damit die anderen nicht lange warten müssen. Ruckzuck lasse ich die Kamera in das Wasserfass auf dem Doni gleiten.

Und dann stehe ich da. Mit dem Kameragehäuse aus dem das Wasser läuft. In lauter Hektik habe ich die Kamera ins Gehäuse gesteckt und zugeklappt. Leider ohne die Dichtung, denn die lag noch immer auf dem Tisch im Speiseraum. Ich Vollhonk!

Wie man die Speicherkarte retten kann seht ihr hier.

Frank

Frank hat erst 2010 mit dem Tauchen angefangen. Seitdem gehört für ihn Reisen, Fotografieren und Tauchen zusammen.